Die Angst vorm leeren Blatt

Es war in letzter Zeit sehr ruhig um mich. Aber ich hatte einfach keine Motivation zu schreiben und dann kam noch eine Schreibblockade hinzu. Manchmal sprudeln die Wörter nur so aus mir heraus und dann kommt mal eine Zeit gar nichts. Manchmal schwirren aber auch zu viele Gedanken im Kopf rum, sodass ich mich nicht auf etwas anderes konzentrieren kann. Irgendwann hatte ich dann wieder neue Motivation gefunden, habe mich einfach in die Sonne gesetzt und über meinen Blog nachgedacht. Ich liebe es einfach zu schreiben, aber irgendwie hatte ich nichts zu sagen. Außerdem war ich so viel unterwegs, das ist zwar keine Ausrede, aber vielleicht hat mir die Social Media freie Zeit gut getan. Ach nicht nur vielleicht, sondern es ist so. Ich hatte mehr Zeit mich auf mich zu konzentrieren, anstatt dauernd abgelenkt zu werden. Ich habe mich nämlich nicht nur von meinem Blog zurück gezogen, es ist auch sonst überall nicht viel von mir zu hören gewesen. Als ich dann neue Motivation gefunden hatte, dachte ich mir aber, dass ich das Ganze anders anpacken sollte. Mein Blog gefiel mir einfach nicht mehr so gut, weswegen ich ein paar Kleinigkeiten geändert habe. Ich wollte aber erst wieder Beiträge veröffentlichen, wenn alles so war, wie ich es haben wollte. Da es nun soweit ist, hier der erste Betrag nach der Pause, in Zukunft habe ich auch vor wieder regelmäßiger zu schreiben und einige Beiträge sind schon in Arbeit. Also seid gespannt.


Mir wurde einmal gesagt, dass viele Künstler, die Angst vorm leeren Blatt‘ haben. Anfangs hatte ich das nicht verstanden, aber als ich mich dann selbst mitten in einer Schreibblockade wiederfand, wusste ich ganz genau was gemeint war. Klar irgendwie fehlt einem dann die Motivation zu schreiben, aber man will sich auch an den Laptop setzten und in die Tasten hauen. Man weiß doch, dass man es kann. Aber es gibt einfach nichts, das es wert ist erzählt zu werden oder man sitzt an einem Text und nichts klingt gut genug, sodass alles wieder gelöscht wird. Dabei kann es doch nicht so schwer sein. Oder? Gerade als ich am verzweifeln war, bekam ich einen sehr hilfreichen Rat: „Schreib doch einfach darüber, dass du nicht schreiben kannst und schon schreibst du.“ So ist dieser Post entstanden. Ohne, dass ich mir viele Gedanken darüber gemacht habe, was dabei rau kommt, habe ich mich hingesetzt und einfach drauf los geschrieben. Vielleicht war genau das, das Beste was ich hätte tun können. Denn wenn man nicht nachdenkt, geht das Schreiben einfacher, weil man sich dann nicht an den Formulierungen aufhängt. Mir hat dieser Tipp sehr geholfen, vielleicht hilft er euch ja auch. Mit dem was dabei raus kam war ich zwar noch nicht ganz zufrieden, aber es hat geholfen um zu merken wie sehr es mir gefehlt hat zu bloggen und um wieder rein zu kommen. 

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CONVERSATION

8 Kommentare :

  1. Sowas hat jeder mal. Mir hilft dann immer raus zu gehen, Zeitschriften zu lesen und schwups hat man wieder 100 Ideen! :)

    XX,

    Photography & Fashion Blog

    www.CHRISTINAKEY.com

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  2. Ich kann das absolut nachvollziehen. Vor allem wenn man immer am gleichen Satz hängen bleibt und einfach nicht weiter kommt. Ich wünsche dir unglaublich viel Inspiration :)

    Liebe Grüße Bea
    www.pinkrooms.de

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    1. Vielen Dank! Dass ist sehr lieb von dir. Ich wünsche dir das gleiche, falls es dir mal wieder so geht.

      Liebst, Laura

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  3. Vielen lieben Dank für deinen tollen Kommentar! :)

    XX,

    Photogaphy & Fashion Blog

    www.CHRISTINAKEY.com

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  4. Kann ich gut verstehen. Ich muss dann die Arbeit beiseite legen. Später kommen sicherlich wieder viele Ideen.

    Liebste Grüße und ein bezauberndes Wochenende wünscht dir
    Claudia von minnja.de

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    1. Ich bin mir sicher, dass jeder solche Phasen hat.
      Vielen Dank, dass du deine Erfahrungen mit mir teilst!

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  5. Antworten
    1. Vielen Dank für dein liebes Kompliment!!

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