Wien!


Ich habe bisher noch keine Stadt gesehen, die wirklich nur aus schönen alten Häusern zu bestehen scheint. Zumindest nicht auf diese Weise, wie es in Wien der Fall ist. Klar, dass sich dann ein Architekturfan, wie ich, gleich mal in diese Stadt verliebt. Natürlich habe ich mir alle Touristensachen angeschaut, aber in jeder Stadt, die ich besuche, möchte ich auch etwas von dem richtigen Leben an diesem Ort mitbekommen. Deswegen bin ich immer auf der Suche nach sehenswerten Geheimtipps. Auch für Wien habe ich mich bei ein paar Freunden, die dort wohnen, schlau gemacht, was ich mir nicht entgehen lassen darf und diese Geheimtipps möchte ich mit euch teilen.
 
 
Penta Hotel Wien - Magaretenstraße 92, 1050 Wien, Österreich - sehr zentrale Lage
 
 
Also starte ich mal mit dem, was mich als aller erstes verzaubert hat. Dabei handelt es sich um mein Hotel. Das Pentahotel Wien. Wenn man dort ankommt und es schon dunkel ist, mag einem die lila angeleuchtete Fassade vielleicht ein wenig ungewöhnlich vorkommen - mir hat sie sofort gefallen. Aber es lohnt sich wirklich, rein zu gehen. Drinnen sieht es ein bisschen so aus, als wäre man bei Kare einkaufen. Meiner Meinung nach, ist das ganze Hotel – sowohl die Zimmer als auch der Eingangsbereich - stilvoll eingerichtet. Es wirkt nicht überladen oder kitschig und ich fühlte mich dort sofort wohl. In meinem Zimmer habe ich gerne Zeit verbracht. Das Badezimmer besteht ganz aus Milchglaswänden, was ein wundervolles Licht schafft. Es hatte eine schöne große Badewanne, sogar mit Regendusche. Im Zimmer standen zwei große Betten, welche man bei Bedarf auch zusammen schieben könnte. Klimaanlage war auch vorhanden, was bei diesen heißen Temperaturen, die zurzeit herrschen, ein Muss ist.


Nun zu meinem Lieblingsteil des Tages, dem Frühstück. Das Buffet hat keinen meiner Wünsche offen gelassen. Es gab eine tolle Kaffeemaschine, die per Knopfdruck alle Kaffeevariationen  zaubern konnte. Schüsseln mit frischen Obst, Pancakes, Rührei, Speck, Spiegeleier, Kuchen und so weiter, es war wirklich alles da, was mein Herz begehrt.



Sofitel - Praterstraße 1, 1020 Wien, Österreich

Nun vielleicht etwas zum Nachtleben. An einem Abend besuchten wir das Sofitel. Es handelt sich hierbei um ein Luxushotel, dass im obersten Stockwerk eine Bar versteckt. Ich bin mit sehr hohen Erwartungen hineingehangen und sie wurden schon im Eingangsbereich übertroffen. Wir betraten als erstes einen Aufzug, welcher komplett aus schwarzem Glas war und nur in einem leichten Dämmerlicht beleuchtet wurde. Dadurch ist meine Neugier auf die Bar nur noch mehr gestiegen. Dann gingen die Türen auf –im 18. Stockwerk- und man wurde von hellen Licht begrüßt. Mit einem atemberaubenden Ausblick über ganz Wien. Da sich das Sofitel im 2. Bezirk befindet, kann man von dort oben aus, den Stephansdom, sowie alle anderen Sehenswürdigkeiten bewundern. Nun zu dem Getränkeangebot. Ich muss sagen, dass meiner Meinung nach die Getränke etwas teurer sind als normal, aber für diesen Ausblick habe ich das gerne in Kauf genommen. Ich kann euch nur empfehlen vor Sonnenuntergang dorthin zu gehen, denn dann könnt ihr noch ein paar wunderbare Fotos von der ganzen Stadt machen, die sich unter euch erstreckt und danach mit einem kühlen Drink den Sonnenuntergang genießen. Es ist ein Luxushotel, wie ich oben schon erwähnt habe, also bitte denkt an etwas elegantere Kleidung. Ich möchte ja nicht, dass ihr euch fehl am Platz vorkommt. Es ist sehr beliebt und gut besucht, also würde ich euch empfehlen vielleicht vorher zu reservieren.
Barfly’s - Esterhazygasse 33, 1060 Wien, Österreich
An einem anderen Abend haben wir eine weitere Bar besucht, welche mir auch sehr gefallen hat. Es ist etwas schwerer sie zu finden, da sie mit einem Hotel in einem Gebäude ist, aber dennoch ist sie sehr empfehlenswert. Es handelt sich um eine Cocktailbar, welche sehr groß ist und auch viel Platz für Gäste bieten. Sie ist eigentlich immer gut besucht. In ihr darf man auch rauchen, wie es aktuell in Wien erlaubt ist. Die Getränkekarte erinnert fast an ein Buch, so viel Auswahl hat man. Ich konnte mich nie zwischen den ganzen Cocktails entscheiden, da alle sehr gut klangen. Aber das braucht man auch nicht, denn man nennt dem Barkeeper einfach, nach was es schmecken soll und er empfiehlt dir einen Drink. Welchen ich dann ohne zu zögern mal probiert habe. Auch als ich bei den Leuten mit denen ich da war mal probiert habe, stand es für mich fest, jeder Cocktail schmeckt besser als der andere. Die Musikauswahl, die dort spielt sorgt für eine entspannte Stimmung, genauso wie das dämmerige Licht. An den Wänden hängen Vitrinen die voll mit den verschiedensten Falschen ist. Am spannendsten finde ich es aber immer noch einfach mal dem Barkeeper zuzuschauen, wie er einen Drink zaubert. Ich finde es lohnt sich auf jeden Fall diese Bar zu besuchen.

Cafe-Neko - Blumenstockgasse 5, 1010 Wien, Österreich

Was für mich als Katzenliebhaber auch ein kleines Highlight war, war der Besuch im Katzenkaffe. Es befindet sich in einer kleinen Seitengasse in der Nähe des Stephanplatzes. Was mir von außen als erstes aufgefallen ist, sind die Gitter an den Fenstern, damit die kleinen Vierbeiner nicht davon laufen. Genau wie der Eingangsbereich, welcher aus zwei Türen besteht. Eine der beiden muss immer geschlossen sein. Wenn man es dann mal rein geschafft hat ohne eine Katze raus zu lassen, befindet man sich in einem sehr offenen hellen Raum. An den Wänden sind Kletterparcours für wen? – Natürlich für die Katzen. Dort können sie sich mal zurück ziehen, wenn sie genug von den Menschen haben, genauso gibt es eine kleine Klappe, die in den Nebenraum führt, da es bei vielen Besuchern sicher auf Dauer anstrengend wird, wenn einen jeder Kuscheln will. Die Speisekarte ist zwar sehr klein, aber es gibt sowohl eine Auswahl ans süßen Speisen sowie an deftigen. Also sollte für jeden etwas dabei sein. Genauso findet man auf der Speisekarte Informationen und Bilder der Bewohner dieses Kaffees. Was mir auch noch sehr gut gefallen hat, dass man sich für einen Euro einen Katzensnack kaufen kann. Wenn man dies bestellt, bekommt man dann eine kleine Schüssel mit Katzenleckerlies. Eignet sich ganz wunderbar um die kleinen Vierbeiner anzulocken, vorausgesetzt sie sich nicht schon satt. Für Allergiker vielleicht nicht gerade empfehlenswert.




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